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Überragender Erfolg für Pro Musica

Strahlende Gesichter konnte man am 28. Januar 2012 bei den Schülern/Innen der Musikschule Lübbecke erleben, die am 49. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“  in der Musik- und Kunstschule Bielefeld teilgenommen haben.

hinten v.l.: Emma Dziuk, Angelika Penner*, Franziska Frederking, June und Edvard Salvesen, Constantin Auerswald, Simon Obermeier, Birk Härtel und Marie Schöppy
vorn v.l.: Charlotte Strenger, Katja Wilhelmy, Elisa Adam* und Julian Haake

Erstmals in der Vereinsgeschichte von Pro Musica kehrten alle 12 angemeldeten Bewerber mit einem ersten Preis  nach Lübbecke zurück. Acht dieser Preisträger  erhielten darüber hinaus eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb NRW, der vom 21.-25.3. in Köln stattfinden wird. Einen Erfolg  dieser Größenordnung hatte Pro Musica noch nie zu verzeichnen. Für einen ersten Preis benötigt ein Kandidat mindestens 21 Punkte. Ab 23 Punkten erfolgt die Weiterleitung zum Landeswettbewerb (ab Altersgruppe II)In der Solowertung für Trompete erspielte sich Marie Schöppy (Klasse David Salomon Jarquin) gleich mit ihrem ersten Auftritt bei einem Wettbewerb den ersten Preis in der Altersgruppe III (21 Punkte). Auch Birk Härtel (Klasse Wiebke Müller) erzielte als Wettbewerbsdebütant diese Punktzahl. In der Solowertung für Blockflöte erhielt er deshalb ebenfalls einen ersten Preis in der Altersgruppe V. Schon wettbewerbserfahren sind die jüngsten Teilnehmer von Pro Musica, June und Edvard Salvesen (Klasse Choi). Sie glänzten in der Wertung für „Klavier vierhändig“ mit einem ersten Preis und 23 Punkten in der Altersgruppe IB. Leider ist in diesem Alter keine Weiterleitung möglich. Alle folgenden Ensembles konnten sich über eine Punktzahl freuen, die sie zum Landeswettbewerb nach Köln führt:

Emma Dziuk (Klavier,Almut Preuß-Niemeyer) und Katja Wilhelmy (Violine,Klasse Rosa Meyring) siegten in der Duowertung „Klavier und ein Streichinstrument“ in der Altersgruppe III mit 23 Punkten. Mit der gleichen Punktzahl wurden auch Julian Haake (Violoncello, Klaus Vietor) und Simon Obermeier (Klavier, Klasse Erik Salvesen) in der Altersgruppe V bedacht.

Die höchste Punktzahl (25 Punkte) erhielten in dieser Wertung die Duos Constantin Auerswald (Klavier, Klasse Almut Preuß-Niemeyer) und Charlotte Strenger (Violoncello, Klasse Katrin Langewellpott) sowie Franziska Frederking (Klavier, Klasse Almut Preuß-Niemeyer) und Arian Graminsky (Violoncello, Marion Vetter). „Die weitergeleiteten Gruppen können erhobenen Hauptes nach Köln fahren, denn sie haben auch dort gute Chancen“, formulierte der Juryvorsitzende. Schulleiter Martin Obermeier freut sich nicht nur über die Fülle der erfolgreichen Teilnehmer sondern auch über die Vielzahl der Instrumente, „in denen wir  unsere Schützlinge zu herausragenden Leistungen motivieren können.“

* Angelika Penner (Klavier) und Elisa Adam (Violoncello) sind nicht Schüler von Pro Musica. Sie haben in der Wertung "Klavier und ein Streichinstrument" mit 24 Punkten ebenfalls die Teilnahme am Landeswettbewerb erzielt. Angelika Penner aus Holzhausen erhält Privatunterricht bei Frau Choi, Elisa Adam erhält Cellounterricht bei Oliver Krüger in Porta Westfalica.

 

 

 

 

"Symphonic Wind" und "Symphonic Breeze" setzen Akzente. 

Einen glanzvollen Beitrag leisteten die Bläserensembles Symphonic Wind und Symphonic Breeze beim Musiksommer am 17.07.2011 in der Lübbecker Stadthalle. Zunächst erklangen die „Armenischen Tänze“ von Alfred Reed, vorgetragen von Symphonic Wind, bei dem Schüler, ehemalige Schüler und Lehrer der Musikschule Pro Musica mitwirken. Unter Führung von Musikschulleiter Martin Obermeier entfalteten sich tänzerische und schwungvolle Motive aus der Kaukasusregion.

Daran knüpfte sich als virtuoser Höhepunkt das Trompetenkonzert von Alexander Arutjunjan mit dem Solisten Davin Salomón Jarquín an. Einfühlsam von Symphonic Wind begleitet, breitete der Künstler die ganze Palette der teils temporeichen Fanfaren und teils wehmütig getragenen Passagen mit scheinbar müheloser Intonation und herausragender Klangmodulation vor seinem Publikum aus. Seine fast überschäumende Freude am Spiel und am Vortrag bewies der Solist in einer Zugabe, in der er das Motiv „Mein Hut, der hat drei Ecken“ abwandelte, verfremdete und kunstvoll umschrieb. Nicht erst da sprang der Funke auf das Publikum wirklich über.

 

 

 

 

Das Nachwuchsorchester, das zum ersten Mal unter dem von seiner Leiterin Anja Vehling geschaffenen Namen Symphonic Breeze auftrat, bot die „Discovery Fantasy“ von Jan de Haan. Wahrhaft symphonisches Wirken stellten Schüler unter Beweis und rührten ihre Zuhörer durch ihr Können und ihre Konzentration.

 

 

 

 

 

 

 

Von den reiferen Bläserinnen und Bläsern waren dann zwei Stücke von Ottorino Respighi zu hören. Die Balade „Huntingtower“, die sich auf die schottischen Impressionen des Komponisten bezieht wurde mit magisch-imaginären Klangfarben dargeboten. Das Orchester entfaltete hier den großen Umfang an Volumen und Vorstellungskraft, der ihm durch seine Größe und Zusammensetzung zu Gebote steht. Noch variantenreicher gestaltete sich „Pini di Roma“, ebenfalls von Respighi, in dem entfernte Nachtigallenrufe dunkler Nachtstunden sich bis zum Crescendo römischer Fußtruppen steigern und raumfüllend an vergangene Epochen gemahnten. Hohe Spielkunst und musikalische Reife stellten die Mitwirkenden unter Beweis und trugen ein weiteres Glanzlicht zum Lübbecker Musiksommer bei.

 

 

 

 

 

 

 

 

(Fotos: Cornelia Müller, WESTFALEN-BLATT)

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Stand: 31.01.12